Prof. Karl Maramorosch und Prof. Margit Laimer in der PBU

27. 05. 2011
„Vor allem bei neu domestizierten Nutzpflanzen wie Jatropha curcas sind Virologie und Vektorforschung von herausragender Bedeutung“, bestätigte der weltberühmte Phytopathologe Prof. Dr. Karl Maramorosch im Rahmen eines Besuchs der Plant Biotechnology Unit an der BOKU. Prof. Dr. Karl Maramorosch sind zahlreiche Pionierleistungen in den Bereichen Virologie, Pflanzenpathogene, Vektorforschung und Zellkultur von Insektenzellen zu verdanken. Seine wissenschaftliche Laufbahn startete der 1915 in Wien geborene, in Polen aufgewachsene und nach dem zweiten Weltkrieg in die USA emigrierte Agrarwissenschafter 1947 am Brooklyn Botanical Garden. An der Rockefeller University, forschte er an Übertragungsmethoden von Aster yellows phytoplasma in Insektenvektoren, wo es ihm als Erster gelang nachzuweisen, dass sich bestimmte Pflanzenpathogene auch in Zellen wirbelloser Tiere vermehren können.
Am Boyce Thompson Institute und später an der Rutgers University entwickelte er die Hypothese, dass bestimmte Viren und Phytoplasmen für beide Wirtssysteme (Pflanze und Vektor) als Pathogene gelten können.

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